Wir haben für Ute ein Fahrrad gekauft. Wir haben uns da ziemlich schnell entschlossen, weil die Argumente dafür deutlich auf dem Tisch lagen. Erstens, wir haben keine Auto und werden so schnell auch keins haben, zweitens, Taxifahrten mit Uber sind recht gut möglich, aber relativ teuer (wie fast alles in Mexiko) und zu den Zeiten wo Ute es nutzen will recht unflexibel und drittens, man kann in der Stadt sehr gut Fahrrad fahren. Es gibt auf den großen, vielbefahrenen Alleen eigene Fahrrad Bahnen. So kann und will Ute mit dem Rad ins Büro fahren. Heute schon geschehen.

Und sonntags, jeden Sonntag, gibt es „Volksfahrradfahren“. Organisiert von der Stadtverwaltung werden bis zu 32 Kilometer öffentliche Strassen für den Autoverkehr gesperrt. Mit sehr viel Aufwand und dem Einsatz sehr vieler junger Helfer und auch der Polizei und Rettungssanitäter.

An mehreren Stellen gibt es Stationen, wo man sein Rad technisch warten lassen kann oder auch ein Rad leihen kann, wenn man wie ich keins hat. Von acht Uhr morgens bis um 14 Uhr steht die Strecke den Sportlern zur Verfügung. Eine tolle Sache und die Strecke liegt praktisch neben unserem Apartment. Das Angebot wird wirklich gut angenommen. Sicherlich Tausende, die da unterwegs sind.
