Wir hatten wieder die frühe Fähre gebucht und standen deshalb schon um 7 Uhr auf dem Fährparkplatz der Stena Line. Departure war dann pünktlich um 9 Uhr. Das hat alles wunderbar geklappt. Die Überfahrt war im Prinzip ruhig. Obwohl das Meer unaufgeregt war, präsentierte sich der Himmel wild. Das sollte auch den ganzen Tag, also auch auf dem Festland, so bleiben.
Aber egal, wir verschliefen die Überfahrt.

Wir hatten beschlossen Dublin nicht zu besuchen, also machten wir uns gleich nach Ankunft auf den Weg nach Norden. Ziel war der Tollymore Forest Park, auf dem ein Campingplatz mit einem außergewöhnlichen Eingangstor war. Wegen des bevorstehenden Wochenendes und der Nähe zur Grossstadt Belfast war der Platz fast (eigentlich) voll . Ein netter Ire, der sich bemühte etwas „Englisch“ zu sprechen (sein irischer Akzent war völlig unverständlich) fand noch einen freien Platz für uns.

Der Forstpark bot uns noch einen wunderschönen Spaziergang im Wald entlang eines Flusses. Diesen musste man überqueren, um auf der anderen Seite wieder zurück zu kommen. „Stepping Stones“ hatte man zu diesem Zwecke im Fluss angelegt. Zumindest Nelly und ich gingen da mit einer gehörigen Portion Skepsis ran.

