Wie fast jedermann kennen wir natürlich auch die Nordsee Krabben. Das sind die winzigen rosa-bräunlichen Meerestiere, die es an vielen Buden in Norddeutschland auf Brötchen liegend, oft mit Remoulade garniert, zu kaufen gibt. Krabben pulen, ein Begriff, den wir auch schon mal gehört hatten.

Und nun wissen wir was es damit auf sich hat. Krabben schieben ist da noch neuer Begriff. Im flachen Wasser, bei Ebbe „schiebt“ man ein grosses Netz über den Sandboden. Im aufgewühlten Sand springen die Krabben hervor und fangen sich im Netz. Läuft man 50 Meter durch das Wasser, hat man ein ganz ordentliche Ausbeute.

Anschliessend werden die Krabben 7 Minuten in Meereswasser gekocht und jetzt müssen alle, die mitessen wollen, eben pulen. Eine mühselige Tätigkeit mit einer leckeren Ausbeute.

Hmmm, frisch auf‘s Brötchen, ein wenig Aioli dazu, ein paar Scheiben Tomaten. Soooooo lecker.
Übrigens: die grossen Krabbenfischer an der Küste machen das im Prinzip nicht anders. Nur daß sie grosse Schleppnetze über den sandigen Boden ziehen.